Pörtschach am Wörthersee

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Lageplan

Die Seeburg
Um die erste Jahrtausendwende wurde die Seeburg an der Stelle des heutigen Aussichtspunktes "Hohe Gloriette" errichtet. Die Seeburger, ein aus dem Rheinland eingewandertes Rittergeschlecht erhielt das Gebiet von Pörtschach mit den abschließenden Höhenzügen als Lehen . In ihrem Wappen führten sie einen Fisch mit einem Blatt im Maul. Das Motiv des Wappens von Pörtschach geht auf das älteste erhaltene Siegel der Seeburger zurück, welches auf einer Urkunde vom 5. April 1284 abgebildet ist. Es zeigt einen springenden bzw. steigenden Fisch, der ein Blatt im Maul hält.
Von den ersten Seeburgern ist nichts überliefert, später sind einige auf Urkunden als Zeugen unterfertigt. 1143 wurde Reinboto von Seeburg erwähnt.
In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erlosch allerdings mit Julian von Seeburg die männliche Linie dieser Adelsfamilie.
Auf einem Felsplateau nördlich der Seeburg, von dieser nur durch eine Mulde getrennt, wurde bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts die Burg Leonstein errichtet. Die Seeburg wurde verlassen und dem Verfall preisgegeben.
Heute erinnern nur noch wenige Mauerreste die im Wald versteckt liegen an die Seeburg. Wenn Sie den Aussichtspunkt Hohe Gloriette über die Wanderwege 1 oder 2 besuchen, können Sie diese Mauerreste vor dem östlichen Stiegenaufgang zur Hohen Gloriette entdecken.



Mauerreste der Seeburg (zeige auf das Bild)

Mauerreste der Seeburg (zeige auf das Bild)

 Siegel der Seeburger
Orginal Siegel der Seeburger

 Grundriß
Überlieferter Grundriß der Seeburg
Das Seeburger - Pörtschacher Wappen
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